Die erste Sitzung im neuen Jahr begann für den Ausschuss mit einer angenehmen Pflicht: der Vergabe des Sozialpreises Rahlstedt 2014.

 

Ausgezeichnet wurden die Jungfeuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehren Meiendorf, Oldenfelde-Siedlung und Rahlstedt. In ihrer Laudatio betonte die Vorsitzende Marlies Riebe, wie wichtig das Engagement der jungen Leute für die Sicherheit des Stadtteils sei. Der Bürgerverein gratuliert auf diesem Weg den Preisträgern.

Bereits in der Sitzung vom 3. Dezember 2014 hatten Vertreter des Elterrates der Integrativen Grundschule Brockdorffstraße den Ausschuss gebeten, für einen zusätzlichen Fußgängerüberweg zu votieren, der allen Kindern einen sicheren Schulweg ermögliche. In einer Präsentation hatten sie dargelegt, das es vor allem um die Kinder aus dem Einzugsgebiet nördlich der Schule ging (rot schraffiert).

Die Polizei hatte schon im Dezember dem Vorhaben wenig Chancen eingeräumt, da es an den gesetzlichen Überquerungsfrequenzen fehle.

Alle Fraktionen waren sich aber jetzt einig, dass endlich für das seit vielen Jahren bestehende Problem eine Lösung gefunden werden müsse. In einem interfraktionellen Antrag formulierten sie einen neuen Prüfauftrag. Nunmehr soll geprüft werden, ob die gesamte T-Kreuzung Brockdorffstraße / Amtsstraße mit Ampeln und Fußgängerüberwegen ausgestatten werden kann, unter Berücksichtigung der Verlegung der Ampel direkt vor der Schule.

Auch die Elternvertreter zeigten sich mit diesem Kompromissvorschlag zufrieden.

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In einem weiteren Antrag wurde die Verwaltung gebeten, bei dem Grundstück Veltheimstraße / Ecke Rahlstedter Straße „sich einen Überblick über die dort gelagerten Materialien zu verschaffen und zu prüfen, ob von dort eine Brandgefahr ausgeht und der Eigentümer gegen § 17 HBauO (Brandschutz), sowie gegen das Abfallentsorgungsgesetz und das Hamburgische Wohnraumschutzgesetz verstößt und bei positiver Feststellung die Räumung des Grundstücks zu veranlassen.“

Hans Schuy vom Bürgerverein Oldenfelde erinnerte in dem Zusammenhang auch an die Brandruine in der Rummelsburger Straße, um deren Beseitigung der Verein seit Jahren kämpft. Claudia Folkers ergänzte, das es im Spitzbergenweg in Meiendorf ebenfalls so ein Problemgrundstück gäbe.

In zwei weiteren Anträgen befasste sich der Regionalausschuss mit dem Rahlstedter Bahnhof und bat die Verwaltung um eine gut sichtbare Beschilderung zu den Eingängen des Bahnhofs und um die Aufstellung zusätzlicher Aschenbecher.

Photos: J. Seligmann / C. Hansch