Stolpersteine in Rahlstedt |
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1995 iniziierte der Kölner Künstler Günter Demnig das Projekt “Stolpersteine” um den Opfern der Naziherrschaft zu gedenken. Eine Messingplatte mit den eingravierten Lebensdaten der Opfer wurde auf einem Betonwürfel befestigt und am früheren Wohnort der Opfer in den Boden eingelassen. Wer den Text auf der Platte lesen möchte, muss sich zwangsläufig bücken. Dies ist von Günter Demnig als symbolische Verbeugung vor den Opfern durchaus gewollt. |
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| Die ersten Steine verlegte der Künstler noch ohne die Genehmigung der jeweiligen Behörden, doch schon wenige Jahre später hatte sich das Vorhaben verselbstständigt. Mit über 20.000 verlegten Stolpersteinen in über 500 Städten und Gemeinden in bisher zehn europäischen Ländern, hat sich das Projekt weltweit zu dem größten dezentralen Mahnmal entwickelt. | ||
| Im Sommer 2002 holte Peter Hess das Projekt nach Hamburg. Über 3.000 Gedenksteine sind seitdem in der Hansestadt verlegt worden. Einige auch in Rahlstedt. | ||
| Am Pulverhof 46 | Rudolf Lüdemann | |
| Grubesallee 21 | Adele + Heinz Leidersdorf | |
| Güstrower Weg 5 | Wilhelm Baron | |
| geplant | Meiendorfer Weg 61 | Anna, Clara + Franz Daus |
| Pusbackstrasse 38 | Walter Bunge | |
| weitere Informationen: | ||
| die Webseite von Günter Demnig | ||
| Stolpersteine in Hamburg | ||
| Wir haben uns um Vollständigkeit bemüht, aber trotz sorgfältiger Recherche kann es passieren, das wir etwas übersehen haben, dann schreiben Sie uns: Jens Seligmann | ||
Letzte Aktualisierung: 31.12.2010 |
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