Aktuelles aus Rahlstedt - Kurz notiert

"Wenn ich alle Gäste namentlich begrüßen wollte, stehen wir noch lange hier." scherzte der AMTV-Vorsitzende Peter Slama zu Beginn seiner traditionellen Eröffnungsrede, er wolle sich daher auf zwei besondere Gäste beschränken. Staatsministerin Aydan Özoguz und den Hamburger Staatsrat Christoph Holstein.

Aus Rahlstedt hatten sich Vertreter aus der Politik, den Vereinen und Verbänden, aus Sport, Kultur, Kirche und Seniorenarbeit, zusammengefunden. Menschen, die für ihren Stadtteil einzeln oder gemeinsam etwas erreichen wollen.

Peter Slama schlug in seiner Rede einen weiten Bogen von dem ungeschickten Umgang mit der Problematik des Dopings, über die ungenügende Sportförderung bis zu fehlenden Mitteln für Übungsleiter und Sportstätten. Daher war er auch sichtlich stolz auf die neue Halle des AMTV an der Stapelfelder Straße. "Wir hoffen, unsere Warteliste jetzt rasch abbauen zu können".

Slama nahm Bezug auf einen Artikel einer großen Hamburger Tageszeitung, der Ende letzten Jahres erschienen war und fragte seine Zuhörer "Muss sich Rahlstedt abgehängt fühlen?"

Nein, beantwortete er die Frage selbst und verwies auf die Wälder und Naturschutzgebiete, die zahlreichen, gepflegten alten Villen und das umfangreiche Sport- und Kulturangebot im Stadtteil. Zwar könne man noch mehr für die Jugend tun und habe auch noch immer kein Kino, aber abgehängt sei Rahlstedt nun wahrlich nicht. Und mit einem letzten Seitenhieb auf das noch immer fehlende Kulturzentrum schloss AMTV-Vorsitzende seine Rede.

Photos: J. Seligmann

 

 

 

 

 

Erste Sitzung im neuen Jahr

In der öffentliche Fragestunde sprach ein Herr die unglückliche Parksituation am Forum Gymnasium Rahlstedt an. Damit meinte er das erlaubte Parken (ab 19 Uhr) auf der rechten Spur der Bargteheider Straße stadtauswärts, kurz hinter der Kreuzung Scharbeutzer Straße. Er habe schon häufig gefährliche Situationen beobachtet, vor allem bei Fahrzeugen mit ortsfremden Kennzeichen. Herr Meyer vom PK 38 sagte zu, mögliche andere Lösungen zu prüfen.

Nach dem Bericht des Bürgervereins über die aktuelle Lage an der alten Lackfabrik forderte der Regionalausschuss sehr eindringlich von der Verwaltung, die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen kurzschrittig zu überwachen, zumal sich herausgestellt hatte, das nach der Informierung des Bezirksamtes vor zwei Tagen das Tor nach wie vor offen steht.
Für den angestrebten "Vor-Ort-Termin" konnte aber inzwischen ein Termin vereinbart werden. Vorgesehen ist der 08.03.2017.

Zum Schluss der Sitzung gab Jörn Weiske (CDU) dem Leiter des Arbeitskreises RAHLSTEDT im Bürgerverein, Jürgen-Robert Wulff, noch eine Information mit auf den Weg. Der geplante Anfahrtschutz für die Lichtmasten auf dem Platz "Bei den Wandseterrassen" befinde sich in der Ausschreibungsphase. Bis die vorgesehenen Granitblöcke kommen, würde wohl noch etwa ein halbes Jahr vergehen. Spätestens dann würde der schiefe Lichtmast er- und versetzt werden.

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